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Das Leben ist eine Kr?te!


1.2.05 09:29


Gothminister - March of the dead

could it be that you're feeling down again
could it be that you're crawling faster
can you bring back the dead
you are seeing the visions from the past
you are here to join us soon
and make it forever last

we are so beautiful
we are so cold
one day you'll join us
or you will forwever long

coult it be that you wanna go before
coult it be that you love the thought
of not being anymore
if you dare to come and watch the sight
of a crowd immortalised
marching in the night
9.2.05 09:24


Evanescenes "Tourniquet"

i tried to kill the pain
but only brought more
i lay dying
and i'm pouring crimson regret and betrayal
i'm dying, praying, bleeding and screaming
am i too lost to be saved
am i too lost?

my God my tourniquet
return to me salvation
my God my tourniquet
return to me salvation

do you remember me
lost for so long
will you be on the other side
or will you forget me
i'm dying, praying, bleeding and screaming
am i too lost to be saved
am i too lost?

my God my tourniquet
return to me salvation
my God my tourniquet
return to me salvation

i want to die!!!

my God my tourniquet
return to me salvation
my God my tourniquet
return to me salvation

my wounds cry for the grave
my soul cries for deliverance
will i be denied Christ
tourniquet
my suicide
9.2.05 10:02


Sie sa? am Fenster. das fenster war zu. Es war schon lang nicht mehr

ge?ffnet worden. Aber die Frau war trotzdem schon lange hier. Drau?en war der himmel

blau, aber sie lie? es nicht herein, das sch?ne Wetter. Sie wollte es nicht

hereinlassen. Sie wollte sich isolieren.



Ihr Blick f?hrte hinab auf dem Platz vor dem Haus, zu den johlenden Kindern.

Sie waren wieder da. Sie waren dauernd da. Sie versuchten in ihre Welt

einzudringen. In die Welt von grau und kalt. Das wollte sie nicht. Sie wollte

alleine sein. Die Kinder sollten weg gehen.

Sie schrie innerlich. Geht weg. geht weg. doch es passierte nichts. sie

waren immer noch da. und sie johlten und johlten. als w?r das leben sch?n. als

w?rden sie sich freuen auf dieser gottverdammten welt zu leben. so h?rte es

sich grad an.

sollten sie sich doch die Illusion machen, wenn sie das wollten. sollten sie

doch! irgendwann wird sie die wirklichkeit einholen. und wenn es in 10

jahren ist. oder erst in 20. irgendwann wird sie sie einholen.

aber bis es so weit ist, johlt doch, johlt euer leben an. aber wo anders.

nicht hier. geht! geht! Sie will ihre Ruhe, alleine im Leben ihren Tod

genie?en.

Sie war schon lange verloren, hatte schon lange das leben hinter sich

gelassen. Nur noch ein Hauch davon spukte irgendwo in ihren Knochen herum. Doch

dieser Hauch kam auf keinen Gr?nen zweig mehr. Und das wusste er. Aber er konnte

nicht einfach gehen. es h?tte sicher nichts gegeben, was er lieber getan

h?tte. und es h?tte auch ganz bestimmt nichts gegeben, was die frau selbst

lieber gehabt h?tte.

doch es ging nicht. Es gab f?r den K?rper noch keinen grund zu gehen. er

war noch fitt. die depression, die welt der hoffnungslosigkeit nagten an ihm,

doch er war noch da. K?rper sind f?r das leben geschaffen, nicht f?r den tot.

das wissen die kinder noch, aber die frau wei? es nicht mehr.

h?rt auf kinder, h?rt auf, ihr tut ihr weh. Sie wei? es, dass sie fr?her

auch mal so war wie ihr, doch sie ist es nicht mehr. t?tet sie nicht noch mehr.

t?tet nicht auch noch den letzten verstand in ihrem kopf, t?tet nicht noch

das letzte bisschen leben in ihrem herzen, dass sie daran hindert sich das

Leben zu nehmen. sie ist verzweifelt. ich sp?re es. doch sie kann nichts tun. sie

ist nicht f?hig sich von dem fenster weg zu drehen. sie ist wie eingerostet.

und das schon seit langer zeit.



Der blick starr hinaus gerichtet. Ich sehe ihr in die augen, ich sehe ihren

Blick wie er durch mich geht. So leer, so grau, so starr, so tot.



ich verbessere mich. es gab nichts mehr zu holen. nicht aus ihrem kopf und

schon gar nicht mehr aus ihrem herzen. Alles bis auf die letzte Zelle

verbittert. Sie war nicht f?hig sich um zubringen. Sie h?tte nur noch ihren K?rper

umbringen k?nnen, doch um solche entschl?sse zu fassen fehlte es ihr an Leben

in ihrem Kopf.

wenn du aus ihren augen schaust, dann ist alles kalt. der Himmel mit seinem

warmen blau ist kalt f?r sie. die wohnung, die vor jahren so gem?tlich

eingerichtet wurde, ist kalt in ihren augen. Die kinder sind kalt und ihre stimmen

, die so fr?hlich, voller leben, sind, sind kalt , denkt die frau. Vorallem

ist sie selber kalt, und zwar durch und durch. Nur noch ihr k?rper lebt. mehr

ist da nicht. sie lebt mitten im leben im tod. das muss man erst mal k?nnen.

so kalt wie sie zu sein.

Das einzige warme in diesem Raum, in dem die Frau sa? und mit der

fensterscheibe versuchte alles fernzuhalten, war die hei?e tr?ne, die nun langsam ?ber

ihre Wange rinnt und dann hinutner tropfte...
14.2.05 09:04


Freiheit



Auf einmal wurde es dunkel. Mal wieder. Seit Tagen wurde es immer wieder dunkel. Und das mitten am Tag. Immer wieder zucken die Menschen zusammen und kauern in ihren Verstecken, wenn sie uns das Licht nehmen. Nur ich nicht. Ich sitze allein. Ich habe niemanden mehr, mit dem ich meine Angst teilen k?nnte.



Mein Blick f?hrt ?ber die Umrisse in der Dunkelheit. Zitternde Gestalten, aus meiner Entfernung als Lumpen tragende Schattengestalten zu erkennen. Alle liegen sie. Seit damals angefangen wurde, uns das Licht zu nehmen, konnten immer weniger von uns neue Energie sch?pfen. Niemand hier f?hlt sich so stark, als das er gehen k?nnte.



Als es anfing herrschte Chaos und Panik brach aus. Mittlerweile aber sind wir zu schwach, um zu gehen; zu schwach, um zu sprechen; zu schwach, uns zu wehren. Dieses Problem k?nnen wir nicht l?sen. Aber das will niemand einsehen. Jeder hier glaubt daran, dass er es hier f?r Ewigkeiten aushalten kann, wenn er nur stark genug glaubt. Niemand will einsehen, dass er hier, fr?her oder sp?ter, sein Leben lassen wird. Ob ich der Einzige bin, der so denkt?



Langsam erhellt sich der Raum wieder. Ich kann ein P?rchen erkennen, welches eng umschlungen mit letzter Kraft Z?rtlichkeiten austauscht. Mich durchf?hrt ein Gedanke, der mich tief im Herzen einen Schmerz sp?ren l?sst. Ich denke ?ber den Begriff ?Liebe" nach. Ist das, was sie da vollziehen, nur aus einem Gef?hl heraus entstanden? Oder wollen sie ihr restliches, kurzes Leben einfach nur Spa? haben?



Ich wei? es nicht. Ich sehe darin lediglich egoistische Gr?nde. Jeder der beiden will seinen, ja gottverdammt, seinen eigenen Spa? haben. Dem anderen etwas Gutes tun? Tut es einem nicht selbst noch viel besser, wenn man das tut? Und ist es dann egoistisch?



Und wieder frage ich mich, ob ich der einzige bin, der sich dies fragt.



Auf einmal h?re ich neben mir ein Schluchzen. W?hrend der dunklen Phase m?ssen sie mir ein Kind an die Seite gelegt haben. Es ist ein M?dchen, ich sch?tze sie auf etwa 15 Jahre. Genau kann man es nicht bestimmen, da die Augen unter stetiger Dunkelheit sehr leiden. Ich frage das M?dchen, wie sie hei?e und versuche, sie etwas zu beruhigen. Sie spricht aber eine Sprache, die ich nicht verstehe. Ich biete ihr also meine Decke an, denn es k?hlt etwas ab. Immer, wenn es bald wieder dunkel wird, k?hlt es schlagartig ab. Es ist so was wie eine Vorwarnung. Nur die anderen merken es nicht. Oder wollen es nicht merken. Ich wei? es nicht.



Zu meiner Verwunderung lehnt sie die das St?ck Decke ab. Ich rede auf sie ein, aber sie scheint mich nicht verstehen zu wollen. Schlie?lich verdunkelt sich der Himmel leicht. Ich gebe dem M?dchen meine ganze Decke. Sie nimmt sie und schaut mich ?ngstlich an. In ihren blauen Augen verliert sich die Angst ein St?ck weit, doch dann wird es pl?tzlich stockduster. Sie schreit, w?hren ich mich in die pr?natale Stellung versetze, um K?rperw?rme zu sparen. Ein alter Trick, den einige hier beherrschen.



Es bleibt l?nger dunkel als sonst. Vielleicht bilde ich es mir aber auch nur ein, weil ich nicht unter meiner mich sch?tzenden, w?rme spendenden Decke versteckt bin. Es braucht mehr als 3000 meiner Herzschl?ge. Seitdem das alles angefangen hat, habe ich angefangen, in Herzschl?gen zu messen. Das Einzige, was einigerma?en zuverl?ssig ist. Es wird wieder hell, aus der Ferne h?rt man erleichtertes St?hnen. Langsam aber w?nsche ich mir, dass das alles vorbei ist.



Mein Blick f?llt nach links, und mein erster Gedanke wird an die nun fehlende Decke verschwendet. Doch nur eine Sekunde sp?ter erkenne ich, dass das M?dchen ein Messer im Hals stecken hat. Ich will schreien, bin aber zu schwach dazu. Eine Tr?ne rinnt mir aus dem Augenwinkel. Jemand hat sie anscheinend ermordet und ihr die Decke genommen. Ein Schauer l?uft mir ?ber den R?cken. Und dann f?hle ich in mir etwas Komisches. Ich denke nach. Sie muss nun nichts mehr f?rchten. Sie ist durch das Ganze durch. Sie muss nicht mehr leiden. Ich muss aber leiden. Ich bin weiterhin dieser H?lle ausgesetzt. Ich will das nicht mehr. Es wird schon gar nicht mehr warm zwischen den dunklen Phasen. Teilweise nehme ich den Unterschied ohnehin nicht mehr wahr. Ich will hier raus. Ich muss hier raus.

Ich ziehe dem M?dchen das Messer aus dem Hals und betrachte es. Blutverschmiert, in hell- und tiefrot, auch ein wenig Dreck h?ngt daran. Ich sch?ttle den Kopf und f?hre das Messer mit der Klinge an meinen Unterarm. All meinen Mut fasse ich zusammen und setze mir die absolute Freiheit ans Ziel. Ich sp?re einen stechenden Schmerz an der Schnittstelle. Zun?chst will ich das Schreien unterbinden, aber dann beginnt f?r mich schon die Freiheit und ich br?lle. Ich br?lle alles aus mir heraus. Ich spuke Fluchw?rter, Hass, Beleidigungen und Blut. Ich lache, ich lache, ich muss lachen? mit geschlossenen Augen falle ich auf den Boden und nur noch keuchend denn atmend lache ich mit immer gr??er werdenden Abst?nden und immer schw?cheren Lachern. Ich sp?re etwas. Ich ?ffne mit allerletzter Kraft meine Augen. Es ist das tote M?dchen, sie hebt meinen Kopf und gibt mir einen Kuss. Sie sagt ich war ein guter Mensch. Freiheit sei nun mein. Freiheit.

14.2.05 09:05


Meine Sis?

Meine Sis? ist f?r mich der allergr??te und wertvollste Schatz auf der Welt. Ich w?sste oft nicht, was ich ohne sie ?berhaupt tun sollte. Ich glaube es war wirklich Schicksal das wir uns nach 3 Jahren Kontaktpause wieder gefunden haben!
Fr?her in der 5. und 6. Klasse haben wir uns total oft gestritten. Und alles nur wegen einer dummen Person. Und heute, haben wir uns beide in die selbe Richtung entwickelt. Sie teilt meine Vorliebe f?r das Dunkle und Geheimnisvolle, mag die selbe Musik und Kunst, ist genauso verr?ckt und schreibt gerne.
Wenn sie bei mir ist geht es mir immer richtig gut. Mir hat das jahrelang gefehlt, eine Person an meiner Seite zu haben, die mich 100%ig versteht, mit der ich reden, diskutieren, lachen und weinen kann. Ich liebe sie wirklich ?ber alles. Zu keiner Person habe ich so viel Vertrauen wie zu ihr. Mit niemandem kann ich so offen und problemlos reden wie mit ihr. Bin einfach so froh das es sie gibt und das wir uns doch nicht verloren haben.
Manchmal glaube ich wirklich wir teilen uns ein und das selbe Herz. Wir verstehen uns wieder so gut als w?ren wir nie getrennt gewesen, und niemand wird uns je wieder trennen k?nnen!!

Ich liebe meine Sis? super super super super super super super.. doll! * Kuss*



Ach ja: Bubi? Banane.. F?r immer :D
16.2.05 11:42


@ Schandmaul - Sichelmond

Es hebt an ein Weh' Geklag', es schwankt das Seelenleben.
Es schickt sich an das Heidenpack die heil'ge Stadt zu nehmen.
Welch' Drohung f?r die Christenheit, es muss etwas geschehen.
So entschied die Obrigkeit: Das Volk wird k?mpfen gehen!

Ohh

Sogleich die Masse ward bewegt und die Leiber bebten
und wenn einer Greuel hegt, sorgt er f?r's Seelenleben
des Bruders, Sohns, des Taugenichts und schickt ihn zu der Meute.
K?mpfende M?uler fressen nicht und bringen reiche Beute.

Ohh

Ohh

Weit ?ber'm Meer,
wo Tr?ume, Sehnsucht, Hoffnung liegen.
Weit ?ber'm Meer,
Legenden sich n?hr'n.
Weit ?ber'm Meer,
erz?hlt der Sichelmond vom Frieden.
Weit ?ber'm Meer
leuchtet ein Stern...

Da stehen die Seelen hoffnungsvoll. Papst Urban spricht den Segen.
Der Traum vom Ruhm, von Gl?ck und Gold kann tumben Geist bewegen.
Die Schiffe stechen aus in See dem Halbmond dort entgegen.
Stolzgeschwellt die Heldenbrust, der Blick funkelt verwegen.

Ohh

Es ward so manche Schlacht geschlagen, so manche Seuche tobte.
Es wurd grosse Qual ertragen und das, was man gelobte -
die Heldentaten, Ruhm und Gold, das lang ersehnte Gl?ck -
blieb kl?glich aus, elendiglich kehrt man nach Haus zur?ck.

Ohh

Ohh

Weit ?ber'm Meer,
wo Tr?ume, Sehnsucht, Hoffnung liegen.
Weit ?ber'm Meer,
Legenden sich n?hr'n.
Weit ?ber'm Meer,
erz?hlt der Sichelmond vom Frieden.
Weit ?ber'm Meer
leuchtet ein Stern...

Weit ?ber'm Meer,
wo Tr?ume, Sehnsucht, Hoffnung liegen.
Weit ?ber'm Meer,
Legenden sich n?hr'n.
Weit ?ber'm Meer,
erz?hlt der Sichelmond vom Frieden.
Weit ?ber'm Meer
leuchtet ein Stern...

Ein Kr?ppel steht am Wegesrand, ein S?ufer dort am Fass.
Die Tr?ume vom gelobten Land wurden zu blankem Hass.
"Doch ein Platz im Paradies gibt euch der Herr zum Lohn!"
sprach der Papst, der Preis daf?r, sprechen der Worte Hohn.

Weit ?ber'm Meer,
wo Tr?ume, Sehnsucht, Hoffnung liegen.
Weit ?ber'm Meer,
Legenden sich n?hr'n.
Weit ?ber'm Meer,
erz?hlt der Sichelmond vom Frieden.
Weit ?ber'm Meer
leuchtet ein Stern...

Weit ?ber'm Meer,
wo Tr?ume, Sehnsucht, Hoffnung liegen.
Weit ?ber'm Meer,
Legenden sich n?hr'n.
Weit ?ber'm Meer,
erz?hlt der Sichelmond vom Frieden.
Weit ?ber'm Meer
leuchtet ein Stern....
18.2.05 10:08


- Totes Herz-

F?hle mich so allein gelassen,
traurig und leer.
fange schon wieder an mich selbst zu hassen,
des Lebens Laster tr?gt sich schwer.

Mein Herz wird still,
Die Leidens Last sie wird zu schwer.
hat erreich was sie denn will,
totes Herz - es schl?gt nicht mehr!
21.2.05 08:13


Der Beginn der Reise





Lang ausgestreckt liegt sie auf dem Felsen, den nackten schlanken K?rper dem Sternenlicht darbietend. Das Wasser, dass ihre F??e umschmeichelt, ist angenehm warm, flie?t in stetem Rhythmus an ihren Fesseln entlang die Waden
hinauf. Ihr Schopf ist nass, so dass sich ihr Haar wie ein schwarzer Strahlenkranz um ihr Haupt ausweitet.
Sie sieht zu den Sternen, die im Osten aufgehen, verfolgt die Geburt der neuen Nacht mit seltsam wohliger Befriedigung, w?hrend der Abendwind wie ein Geliebter ihre Glieder umf?ngt.
Ihr Geist ist ganz klar; das sanfte Rauschen des Meeres und das Gurgeln, wenn das Wasser vom Fels zur?ckkehrt, nimmt sie ebenso deutlich wahr wie den salzigen Geschmack und den ausgesp?lten Stein an ihrer Haut. All dies nimmt sie hin, ohne jedes Gef?hl. Nichts als Akzeptanz, die so vollkommen ist, dass
sie ihrer nicht gewahr wird.
Wie Fangarme zieht die sterbende Sonne ihre letzten Strahlen ?ber das Wasser, als wollte sie sich in dieser Welt festkrallen. Um nicht in das Reich des Todes gerissen zu werden.

Die Augen der Frau wandern von dem gl?henden Ball, der in ein Flammenmeer eintaucht, die Kuppel des Fimarments entlang. Sanft ist der Farbverlauf, von rot zu purpurn, von purpurn zu dunkelstem Blau und von diesem in ein Schwarz, in dem funkelnd die Sterne stehen. In dieser Dunkelheit, die so vertraut ?ber ihr wacht, verharrt ihr Blick.

Eine Brise streicht sanft ?ber ihr Gesicht, doch sie merkt es kaum. Zu gebannt sieht sie zu den Sternen, die so viele Wesen vor ihr schon erblickt haben. Ihr Busen hebt und senkt sich, w?hrend die sanfte Dunkelheit gleich Nebel n?herwallt. Sie erwartet sie.

Sie sp?rt ihren K?rper nicht, verschwendet keinen Gedanken daran, was sie empfindet, was sie erfasst. Die Schw?rze kommt n?her, umf?ngt sie, verhei?t ihr Ruhe, Schutz.

Sie schlie?t die Augen, in denen sich Sternenlicht und Trauer spiegeln, und l?sst sich in die geliebte Dunkelheit gleiten.
Und gleichm??ig wie der Wind sie in leichten Brisen liebkost flie?t ihr Blut aus den ge?ffneten Pulsadern ins Meer, ebenso schwarz wie der ewige Himmel...
21.2.05 08:21


Schleierhaft



Irgendwann warst du einfach da. Irgendwo habe ich dich getroffen. Wo und wann weiss ich nicht mehr. Aber das war auch nie wichtig. Wichtig war immer nur, dass es dich gab und dass du bei mir warst. Nie habe ich dein Gesicht gesehen. Du
trugst immer einen schwarzen Schleier davor. Aber trotzdem fuehlte ich mich von Anfang an zu dir hingezogen. Fuehlte mich in deiner Naehe immer sehr wohl. Du hattest etwas Besonderes, das ich mir nicht erklaeren konnte. Vielleicht war es ja gerade dieser Schleier, der dich fuer mich so interessant machte. Oft wollte ich dir diesen Schleier abnehmen, um dein Gesicht zu sehen. Dir einmal in die Augen schauen. Aber das wolltest du nicht. Du sagtest, dass der Tag kommen wuerde
an dem du ihn selbst fuer mich abnehmen wirst. Noch sei es zu frueh. Ich spuerte, dass du Angst davor hattest, denn du warst sehr verletzlich. Ich wollte dir diese Angst nehmen, doch ich wusste nicht wie, da ich ja nicht wusste, wo sie herkam.
Wenn ich dich danach fragte, wurdest du nur still und nachdenklich. So hoffte ich auf die Zeit, die dir diese Angst nehmen wuerde. Doch du hattest nicht mehr viel Zeit und dass wusste ich nicht.

Nun liegst du hier vor mir. Schoen zurechtgemacht fuer die Leute, die dich noch ein letztes Mal sehen wollen. Du traegst immer noch diesen Schleier. Niemand hat ihn dir abgenommen. So gerne wuerde ich jetzt dein Gesicht sehen. Dir in die
Augen schauen. Ein erstes und ein letztes Mal. Ich braeuchte dir nur den Schleier abzunehmen. Aber das darf ich nicht. Es waere nicht fair. Ich muesste dich um Erlaubnis bitten. Doch du kannst mir keine Antwort mehr geben. Nun gehst du in eine andere Welt. Dort wirst du keinen Schleier mehr brauchen.
Hier durftest du von niemandem erkannt werden. Auch nicht von mir.ich werde oft an dich denken. Werde dein Bild vor meinen Augen haben. Ein Bild, auf dem du einen schwarzen Schleier traegst.

Schade. So gerne haette ich einmal einem Engel in die Augen gesehen.
21.2.05 08:24


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